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AI Revolution Day 2026 in Augsburg: Ein Tag, drei Bühnen, Praxis-KI für den Mittelstand

4. Mai 2026

Am 11. Juni 2026 lädt der AI Revolution Day ins Kesselhaus Augsburg. Veranstaltet von accompio und Netz16, bringt das Format Vorträge, Panels und Deep Dives zu KI in Tax & Legal, Finance, Healthcare, Produktion und IT auf drei Bühnen zusammen. Dieser Beitrag ordnet die Veranstaltung ein und stellt drei besonders spannende Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Industrie kompakt vor.

Was ist der AI Revolution Day?

Der AI Revolution Day findet am 11. Juni 2026 im Kesselhaus Augsburg statt, von 09:00 bis 21:00 Uhr. Veranstalter sind die Augsburger IT-Dienstleister accompio und Netz16. Die Idee: einen Tag lang konkret zeigen, wo Künstliche Intelligenz in deutschen Unternehmen heute schon funktioniert — über Branchen wie Tax & Legal, Finance, Umwelt, Healthcare, Produktion und IT-Services hinweg.

Drei Bühnen laufen parallel. Auf der Hauptbühne große Vorträge und Panels, dazu Deep-Dive-Sessions in kleinerem Format und ein Partnerbereich für direktes Gespräch und Networking. Ein eigener Programmpunkt bringt drei junge Tech-Unternehmen vor eine Fachjury — der Sieger trägt den Titel „Deutschlands bestes KI Start-Up 2026". Zum Ausklang laden die Veranstalter zu einem gemeinsamen Barbecue.

Eine Konferenz also, die sich bewusst nicht als Forschungs-Symposium versteht, sondern als Marktplatz für Praxis: Wer setzt KI heute schon produktiv ein, was funktioniert, was kostet es und wo hakt es noch?

Wer steht auf der Bühne?

Die Speaker:innen-Liste mischt Politik, Wissenschaft und Industrie. Auf der Industrieseite sind unter anderem Microsoft, DATEV, Dell, Fsas — a Fujitsu company und Comstor (Cisco) vertreten — also keine reine Hyperscaler-Show, sondern auch Player, die deutschen Mittelstand bedienen.

Drei Stimmen aus dem Programm sind für Entscheider besonders interessant — eine aus der Politik, eine aus der Wissenschaft, eine aus der Industriepraxis:

Dr. Fabian Mehring — Standortpolitik trifft KI

Dr. Fabian Mehring ist als Bayerns Staatsminister für Digitales angekündigt. Er bringt damit eine Perspektive, die in den meisten KI-Konferenzen fehlt: die der Standortpolitik. Wer als Unternehmen abwägt, ob ein KI-Pilot in Bayern, in Berlin oder in der Cloud eines US-Anbieters sinnvoller ist, hört von ihm aus erster Hand, welche Förderkulissen, Forschungs-Cluster und regulatorischen Leitplanken aus München gerade gesetzt werden. Gerade mit Blick auf den EU AI Act, dessen Pflichten für GPAI-Anbieter ab August 2026 scharf gestellt werden, ist diese Einordnung mehr als ein Grußwort.

Prof. Alessandra Zarcone — Sprachtechnologie aus der Region

Prof. Alessandra Zarcone lehrt Sprachtechnologie und kognitive Assistenz an der Technischen Hochschule Augsburg. Ihr Feld ist genau das, was den aktuellen LLM-Boom inhaltlich trägt: wie Maschinen Sprache verstehen, wie Menschen mit ihnen interagieren, wo Assistenz wirklich hilft und wo sie zur Last wird. Akademische Tiefe ohne den Marketing-Filter der Anbieter — auf einer Konferenz, die sonst stark Industrie-getrieben ist, ist das ein wichtiger Gegenpol. Forschung aus Augsburg trifft hier auf Praxis aus dem süddeutschen Mittelstand, statt umgekehrt aus dem Lehrbuch importiert zu werden.

Amadeus Lederle — Praxis ohne Buzzwords

Amadeus Lederle ist als Chief Technology Evangelist (CTE) bei der CSP Intelligence GmbH angekündigt. Sein Werdegang führt vom Customer Support über Qualität und Operations bis zum CTO — also der Pfad eines Praktikers, der die operativen Schmerzpunkte selbst gespürt hat, bevor er auf System- und Architekturebene arbeitet. Sein erklärter Anspruch: Technologie wirkt erst dann, wenn die zugrunde liegenden Systeme wirklich verstanden sind, und Fortschritt entsteht aus den richtigen Fragen, nicht aus Schlagworten. Die Speaker-Beschreibung kündigt einen Vortrag „ohne Buzzwords" an, mit Fokus auf Ursachen statt Symptome — was zur Kernfrage des Tages passt: Wo schafft KI heute einen messbaren Mehrwert, wo nicht?

Weitere Stimmen im Programm

Mit Prof. Dr. Wolfgang Kratsch kommt ein zweiter Forscher der TH Augsburg auf die Bühne, dessen Schwerpunkt die angewandte KI ist. Daneben sprechen unter anderem Andreas Wach zu KI und Sicherheit, Bernd Puhle (bebo motion) zu generativer KI in Foto, Video und Audio sowie Johannes Hötter (Kern AI) als Stimme aus der KI-Gründerszene. Prof. Lergetporer und Maren Ehrgott liefern eine Forschungssicht auf KI-Adoption im deutschen Mittelstand.

Warum das wichtig ist

Konferenzen sind günstig zu produzieren und teuer zu besuchen. Was den AI Revolution Day von vielen anderen Formaten unterscheidet, sind drei Dinge:

Erstens, regionale Verwurzelung. Augsburg ist nicht zufällig Standort — die TH Augsburg, das Umfeld in München und Stuttgart sowie das industrielle Hinterland in Bayern und Baden-Württemberg liefern eine konkrete Zielgruppe: Mittelständler, die KI nicht aus dem Silicon-Valley-Lehrbuch übernehmen, sondern in ERP-Landschaften und gewachsene Prozesse einbauen müssen.

Zweitens, Themenmischung. Tax & Legal, Finance, Healthcare und Produktion auf derselben Agenda zeigen, dass KI-Einführung kein reines IT-Thema ist, sondern eine Cross-Funktions-Übung. Das spiegelt, was die Forschung zur KI-Adoption seit zwei Jahren betont: die größte Hürde sind nicht die Modelle, sondern Daten, Prozesse und Verantwortung.

Drittens, das Format. Drei Bühnen plus Deep Dives plus Partnerbereich plus Start-Up-Pitch heißt: Wer mit konkreter Frage anreist, hat eine reelle Chance, eine konkrete Antwort mit nach Hause zu nehmen — und nicht nur Visitenkarten zu sammeln.

Einfach erklärt

Stell dir einen großen Marktplatz vor, auf dem Leute aus Politik, Forschung und Firmen einen Tag lang zeigen, was sie mit Computern bauen, die sich „Künstliche Intelligenz" nennen. Manche erklären, wie das in Krankenhäusern funktioniert, andere wie in Steuerbüros, wieder andere wie in Fabriken. Du kannst zuhören, fragen, mit ihnen reden — und am Ende bei einem gemeinsamen Grillen weiterreden. Das ist der AI Revolution Day.

Praktisches Beispiel

Stell dir ein mittelständisches Maschinenbau-Unternehmen aus dem Allgäu vor, das überlegt, KI in der Qualitätskontrolle einzusetzen. Ein Jahr lang hat es gegoogelt, drei Berater angefragt, einen Pilot abgebrochen. Auf dem AI Revolution Day spricht morgens jemand vom Mittelstandsforschungsinstitut über typische Stolperfallen, mittags zeigt ein Produktionsfachmann eine konkrete Implementierung mit Zahlen, nachmittags steht der Anbieter im Partnerbereich für ein 20-Minuten-Gespräch bereit. Abends weiß die Firma, ob ihr Pilot scheiterte, weil das Modell falsch war oder weil die Daten falsch verkabelt waren. Genau für diese Art Tag wurde das Format gemacht.

Kontext und Grenzen

Drei ehrliche Hinweise:

Erstens, eine Konferenz ist kein Audit. Was auf der Bühne als Erfolgsstory präsentiert wird, ist immer aus Anbieterperspektive — kritisches Hinterfragen ist Sache der Besucher.

Zweitens, das Programm ist Stand der vom Veranstalter publizierten Speaker-Seite. Bei Events dieser Größe sind Kurzfristabsagen und Programmverschiebungen normal. Wer wegen einer einzelnen Stimme anreist, sollte vor Abreise auf die offizielle Seite schauen.

Drittens, der Mehrwert hängt am eigenen Vorbereitungsaufwand. Drei Bühnen parallel heißen, dass man Entscheidungen treffen muss. Eine kurze Zielsetzung — „Ich gehe mit drei Fragen rein, ich gehe mit drei Antworten raus" — schlägt die Strategie „mal alles mitnehmen".

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💡 Im Klartext

Am 11. Juni 2026 treffen sich in Augsburg in einem alten Kesselhaus den ganzen Tag Leute, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten. Manche kommen aus der Politik, manche von Universitäten, manche aus großen und kleinen Firmen. Sie erzählen sich gegenseitig, was schon klappt, was teuer war und was nicht funktioniert hat. Am Ende wird gemeinsam gegrillt. So eine Veranstaltung heißt Konferenz — und diese hier soll Unternehmen helfen, KI nicht aus Hochglanzprospekten, sondern aus echten Erfahrungen kennenzulernen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der AI Revolution Day läuft am 11. Juni 2026 von 09:00 bis 21:00 im Kesselhaus Augsburg, veranstaltet von accompio und Netz16.
  • Drei Bühnen, Keynotes, Panels, Deep Dives, Start-Up-Pitch und ein BBQ-Ausklang — Format ist bewusst Praxis-Konferenz für den deutschen Mittelstand.
  • Politische Einordnung kommt von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, akademische Tiefe von Prof. Alessandra Zarcone (TH Augsburg, Sprachtechnologie).
  • Industrieseitig u. a. Microsoft, DATEV, Dell, Fsas (Fujitsu) und Comstor/Cisco; aus der Praxis spricht u. a. Amadeus Lederle, Chief Technology Evangelist bei der CSP Intelligence GmbH, explizit ohne Buzzwords.
  • Wer mit konkreten Fragen anreist und vorab priorisiert, holt aus dem Tag deutlich mehr als bei einem klassischen Hyperscaler-Marketing-Event.

Häufige Fragen

Wann und wo findet der AI Revolution Day 2026 statt?

Am 11. Juni 2026 von 09:00 bis 21:00 Uhr im Kesselhaus in Augsburg.

Wer veranstaltet das Event?

Die Augsburger IT-Dienstleister accompio und Netz16.

Für wen lohnt sich der AI Revolution Day?

Für Entscheider:innen und Fachleute aus dem deutschen Mittelstand, die KI in konkreten Branchen wie Tax & Legal, Finance, Healthcare, Produktion oder IT einsetzen oder einführen wollen.

Welche Speaker:innen sind angekündigt?

Unter anderem Dr. Fabian Mehring (Bayerns Staatsminister für Digitales), Prof. Alessandra Zarcone und Prof. Dr. Wolfgang Kratsch (TH Augsburg) sowie Vertreter:innen von Microsoft, DATEV, Dell Technologies, Fsas (Fujitsu) und Comstor/Cisco. Die vollständige Liste steht auf ai-revday.com/speaker.

Quellen & Kontext